Gesundheitswoche 2012:

Von ChiGong und Ernährungsberatung über Zeitverteilung und Kinästhetik

„Zirkeltraining“ im ver.di Bildungs- und Tagungszentrum Walsrode
Walsrode - „Die Teilnehmenden sollen sich intensiv mit Aspekten aus allen Seminaren dieser Woche beschäftigen.“ So formulierte Bildungssekretär Ralf Bohlen das Ziel des „Zirkeltrainings“, das die Teilnehmenden am Mittwochnachmittag im ver.di Bildungs- und Tagungszentrum Walsrode im Rahmen der Gesundheitswoche absolvierten.

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Das gesamte Gebäude verwandelte sich ab 14 Uhr in ein in verschiedene Stationen geteiltes Arbeitsfeld, in dem jeder Teilnehmende sich an den unterschiedlichen Angeboten beteiligen konnte.
„Das besondere an der Methode ist dabei, dass jeder selbst bestimmen kann, wann und was er erarbeiten möchte“, so Ralf. „Es handelt sich dabei um ein Lernen mit allen Sinnen.“
Das Zirkeltraining bestand aus einer Art Parcours aus insgesamt 27 verschiedenen Stationen.

Passendes für Jedermann
Jedem Teilnehmenden wurde zu Beginn der Lernphase ein Plan überreicht, auf dem sich alle Stationen mit Nummer, Thema und Lage aufgelistet fanden.
Von „Lebensphasen“ über Ernährungsberatung und „Psychischen Stressoren“, bis hin zu sportlichen Aktivitäten wie Yoga und ChiGong oder den „Swingsticks“ war für jeden etwas Passendes dabei.

Kinästhetik und Anti-Stress-Test
Markus aus der Nähe von Stuttgart ist Rettungsassistent
und einer von denen, die einen Themenbereich des „Zirkeltrainings“ betreuen. Seine Station mit dem Schwerpunkt Kinästhetik beschäftigt sich mit der Wahrnehmung der Bewegung und der Lehre der Bewegungsempfindung. „Was mir besonders wichtig ist an meinem Thema? Ich will, dass es möglichst weit gefächert verbreitet wird und dass sich die Leute trauen und auf etwas Neues wie Kinästhetik einlassen“, so der 43-Jährige.
Eine weitere Station betreute Nicole aus Osnabrück. Der Schwerpunkt ihrer Station lag in einem Stresstest, der verschiedene Aspekte betraf, die am Ende zu einem Ergebnis vereinigt wurden.
Der 45-jährigen Gesundheits- und Krankenpflegerin ist es besonders wichtig, dass allen Kollegen /-innen das Thema Stress im Alltag einmal wirklich bewusst wird, damit sie schnell handeln können.

Praktische Sachen fürs Leben
Den Teilnehmenden machte das Lernen an Stationen viel Spaß. „Mir hat die Ernährungsberaterin am besten gefallen, denn dort hat man wirklich praktische Sachen für das Leben gelernt“, sagte Marion (51) aus Bremen.
Auch dem 48-jährigen Wolfgang aus Bad Tölz hat es gefallen: „Die große Auswahl an Dingen, die man machen konnte fand ich toll, genauso wie den Austausch von Informationen mit anderen Leuten. Aber es hätte mehr sportliche oder lustige Aktivitäten geben sollen.“